*
Menu
Home / Startseite Home / Startseite
News / Daten / Infos News / Daten / Infos
Schwellentellen Schwellentellen
Aufgaben Aufgaben
Finanzierung Finanzierung
Perimeterplan Perimeterplan
Organe Organe
Korp.-Versammlung Korp.-Versammlung
Rechnungsprüfung Rechnungsprüfung
Schwellenkommission Schwellenkommission
Schwellenmeister Schwellenmeister
Aktuelle Bauprojekte Aktuelle Bauprojekte
Erledigte Bauprojekte Erledigte Bauprojekte
Downloads Downloads
Der Lombach Der Lombach
Karte Karte
Verbauungen Verbauungen
Hochwasserführungen Hochwasserführungen
Kontakte Kontakte
Bildergalerie Bildergalerie
Links und Tipps Links und Tipps
PrinterFriendly
Druckoptimierte Version
Hinweis

Wir suchen

Wir sind auf der Suche nach alten Ansichten oder Fotos des Lombachs. Haben Sie irgendwelche bei Ihnen, nehmen Sie doch mit uns Kontakt auf.

Hochwasserführungen am Lombach


Es sind in erster Linie Hochwasserführungen und Murgänge, welche nach starken Gewittern Schäden am Gerinne und den Verbauungswerken verursachen und deren Behebung notwendig machen.

Neben unzähligen, kleinen Ereignissen wurden in der Zeit von 1897 bis 2002 im Lombach 42 grössere Hochwasserführungen und/oder Murgänge festgestellt.

Das bisher grösste Ereignis ereignete sich am 3. Juli 1987. Eine noch die gesehene Hochwasserführung verursachte durchgehend riesengrosse Schäden in bisher noch nie erreichtem Ausmass. Deren Behebung erforderte, vorallem im Rahmen des dadurch notwendig gewordenen Verbauungsprojekt XXVII / 1989, den Gesamtbetrag von 7.8 Millionen Franken.

 

 Jahr

 Datum

Ereignis / Kurzbeschreibung

 1897

 19. / 20. August

Hochwasser verursacht von der Beatenbergbrücke abwärts bis zum Thunersee grosse Schäden, unteranderem auch an den im Bau befindlichen Verbauungswerken (Kostenvoranschlag für Instandstellungs- und Sanierungsarbeiten Fr. 40'000.00.

 1899

 14. Januar

Hochwasser richtet bedeutende Schäden an, vor allem an den Uferböschungen. 

 1900

 22. Juli

Wolkenbruchartiges Gewitter mit anschliessender Hochwasserführung verursacht von der Habkernbrücke abwärts an mehreren Stellen grosse Schäden und insbesondere eine "Auffüllung des Kanals im Unterlauf mit Geschiebe". 

 1903

 22. Juli

Hochwasser lässt grosse Schäden entstehen, unteranderem wurde die Staatsstrasse unterhalb der Habkernbrücke auf 70 m Länge weggerissen (Kostenvoranschlag für die Verlegung und Sicherung der Staatsstrasse sowie die Erstellung einer 126 m langen Ufermauer entlang derselben Fr 15'400.00).

Erwähnenswert ist die ausserordentlich grosse Geschiebezufuhr aus den Zuflüssen des Lombach.

 1910

 September

Wassergrösse (ohne Datumangabe) von St. Niklausen abwärts bis zum Thunersee.

 1914

 27. Juni

Gewitter im Oberlauf mit Folgen im Unterlauf. Das Schalenprofil wird hier voll mit Geschiebe gefüllt.

 1923

 ohne Datum

An den Verbauungswerken werden Schäden angerichtet (sehr wahrscheinlich nicht sehr grosse, da kein Datum vorhanden).

 1925

 19. Juli

Gewitter verursacht grosse Schäden im Bereich der "Höllgräben" (linksseitige Zuflüsse) sowie im "Habbach" und "Wagisbach" (rechtsseitige Zuflüsse).

 1926

 22. Juni

Ein "grosses" Gewitter lässt insbesondere den Habbach ungeheure Geschiebemassen zu Tal befördern welche sich, infolge der abnormalen Seehöhe, zwischen der Neuhausbrücke und dem Thunersee ablagern, das Bachbett mit Geschiebe auffüllen und anstossendes Terrain überführen.

 1926

 2. September

Gleiches Ereignis wie am 22. Juni 1926 aber in etwas kleinerem Ausmass.

Als Folge davon wird 1927 das Gerinne von der Neuhausbrücke abwärts leicht nach Norden abgedreht und beidseitig mit Ufermauern versehen, um einerseits eine grössere Stosskraft zu erzielen und andererseits hier im Thunersee eine bessere Ablagerungsmöglichkeit für das anfallende Geschiebe zu erhalten.

 1930

 14. Mai

Durch eine Hochwasserführung entstehen an den Ufermauern im Unterlauf Beschädigungen.

 1935

 28. / 29. Oktober

Ein ausserordentlich grosses Hochwasser zerstört die rechtsseitige Ufermauer in der "Birmse", oberhalb der Beatenbergbrücke auf 7m und lässt Schäden im Unterlauf, vor allem beim Neuhaus, zwischen Hm 5 bis 7 sowie 16 und 19 entstehen.

 1937

 11. Juni

Das in Habkern (Bereich "Schwendisäge") niedergegangene Gewitter lässt im Unterlauf Schäden an den Verbauungswerken entstehen.

 1940

 25. Juni

Hochwasserführung nach Gewitter, ohne nennenswerte Schäden im Oberlauf, dafür aber unteranderem mit fünf Ufermaueranrissen im Unterlauf, vor allem von der Neuhausbrücke abwärts bis zum Thunersee.

 1944

 22. / 25. August

Ähnliches Ereignis wie am 25. Juni 1940.

 1951

 7. September

Hochwasserführung, auch im "Bolbach" (ohne nähere Angaben).

 1954

 29. / 30. September

Hochwasserführung verursacht Schäden im Unterlauf (einstürzende Ufermauern).

 1959

 28. August

Infolge Hochwasserführung grosse Schäden bei der Einmündung in den Thunersee.

Von der Neuhausbrücke abwärts überführt der Lombach sowohl rechts wie links. 

 1967

 27. Juli

Hochwasser ohne grössere Schäden.

 1968

 21. / 22. September

Starke und andauernde Regenfälle lassen den Lombach und seine Zuflüsse stark anschwellen ohne aber Schäden zu verursachen.

 1968

 2. / 3. November

Ähnliches Ereignis wie am 21. / 22. September 1968.

 1969

 5. Juli

Nach einem heftigen Gewitter mit Hagelschlag über Habkern ist die Bachschale im Unterlauf zum Teil übervoll.

Der Campingplatz am rechten Ufer, unterhalb der Neuhausbrücke, musste geräumt werden.

 1969

 22. / 23. August

Hochwasser ohne grössere Schäden.

 1969

 4. September

Ähnliches Ereignis wie am 22. / 23. August 1969.

 1980

 9. September

Starke Regenfälle in der vorangehenden Nacht verursachen am Morgen eine Hochwasserführung (Anstieg Wasserspiegel um zirka 08.15 Uhr beim "Geisspfadsteg" innert Sekunden um 0.50 m1), ohne aber Schäden anzurichten.

 1981

 16. / 17. August

Ein Gewitter um 19. 00 Uhr und während der ganzen Nacht intensive, gewittrige Starkniederschläge lassen den Lombach in den frühen Morgenstunden so stark anschwellen, dass der Murgang im Oberlauf teilweise die Sperrenflügel überführte und das Wasser im Unterlauf auf grosse Distanzen über die Ufer trat und zum Teil grosse Schäden verursachte.

 1984

 10. August

Hochwasserführung am Abend ohne aber grössere Schäden anzurichten.

 1987

 3. Juli

Schweres Unwetter über dem Habkerntal mit grösster Hochwasserführung, soweit man sich zurückerinnern vermag, verursacht durchgehend riesengrosse Schäden in bisher noch nie gesehenem Ausmass!

   

Schäden beim Hm 63.55 links

   

Schäden beim Hm 63.85 links

   

 

Die Steinsperre bei Hm 63.95 wurde weggerissen. Der Sperrenflügel links ist noch sichtbar

 1987

 16. November

Intensive Regenfälle verursachen Hochwasserführung. Im Unterlauf werden Baugruben mit Geschiebe gefüllt sowie Schalungen und Baupisten weggeschwemmt.

 1987

 19. Dezember

Intensive Regenfälle verursachen Hochwasserführung. Neben Beschädigungen wie am 16. November 1987 zusätzlich solche an Wasserumleitungen sowie neue Schäden an Verbauungswerken.

 1989

 17. Dezember

Intensive Regenfälle verursachen Hochwasserführung. Schadenabwehr durch die, mit Bauarbeiten beschäftigten Bauunternehmungen.

 1990

 14. / 16. Februar

Hochwasserführung nach starken, anhaltenden Niederschlägen, zuerst in Form von Schnee, dann in Regen übergehend. Keine grösseren Schäden.

 1992

 19. / 21. November

Hochwasserführung ohne aber grössere Schäden anzurichten.

 1992

 22. / 26. November

Hochwasserführung, wobei die bestehenden Hochwasserschutzdämme zum Teil durchsickert werden. Der Durchlass unter der Kantonsstrasse in der Neuhauskurve vermag das anfallende Wasser nicht mehr zu schlucken. Die Fahrbahn liegt über 1 m hoch unter Wasser.

 1994

 ohne Datum

Zahlreiche, aber nicht sehr heftige Sommergewitter führen zu keinen grösseren Schäden.

 1997

 11. Juni

Gewitter mit Hagelschlag verursacht Hochwasser mit starker Geschiebeführung. Auffallend ist die grosse Intensität der Niederschläge.

Sowohl im Ober- wie im Unterlauf zahlreiche, erhebliche Schäden an den bestehenden Verbauungswerken.

 1997

 16. August

Gewitter mit Hagelschlag verursacht Hochwasser mit starker Geschiebeführung. Wiederum fällt die grosse Intensität der Niederschläge auf.

Grosse Schäden an den Verbauungswerken, vom Thunersee bis Hm 27.25.

   

Blick auf den Brawandsteg

   

Der Lombach zwischen Brawandsteg und Geisspfadsteg

   

 

Auf der Oberfläche bilden sich grosse Wellen

   

 

Blick vom Brawandsteg aufwärts

 1998

 23. August

Hochwasserführung in den frühen Morgenstunden verursacht mehrere, aber kleine Schäden.

Der Campingplatz am rechten Ufer, unterhalb der Neuhausbrücke, musste nun innert einem Jahr zum 3. Mal aus Sicherheitsgründen geräumt werden und dies ohne ein 100-jähriges Hochwasser!

Die geschätzte Wassermenge war etwas geringer als 1997.

 1999

 13. / 15. Mai

Ab dem 11. Mai zum Teil intensive Regenfälle, verbunden mit der Schneeschmelze, führen zu Hochwasser mit viel Geschiebe. Da der Wasserspiegel des Thunersee mit 559.165 müM gleichzeitig einen Rekordstand erreicht, werden von Hm 1 abwärts die Ufermauern beidseitig überflossen. Das Gerinne musste notstandsmässig ausgebaggert werden (3'887 m3).

   

13.05.1999 - Der Lombach bringt ein kleineres Hochwaser. Blick vom Hm2 abwärts

   

13.05.1999 - Der Lombach bringt ein kleineres Hochwaser. Blick im Bereich Hm1 an das rechte Ufer

   

 

14.05.1999 - Der Seepegel ist weiter angestiegen und der Lombach überquillt im untersten Teil

   

 

14.05.1999 - Der Lombach überläuft und ergiesst sich zwischen Hm0 und Hm1 in das Areal des
Campingplatzes Manor Farm

   

 

14.05.1999 - Der Lombach überläuft und ergiesst sich zwischen Hm0 und Hm1 in das Auenwäldli am linken Ufer

 2000

 5. / 6. August

In der ersten Nachthälfte zeitweise Regenschauer. Ab 01.30 Uhr anhaltend starke, intensive Regenfälle bis 07.30 Uhr und anschliessendem Regen mit kurzen Unterbrüchen führen zu Hochwasser, ohne aber grössere Schäden zu verursachen.

 2001

 23. Juli

Hochwasserführung nach Gewitter mit Hagelschlag im Gebiet "Bolsite", ohne aber grössere Schäden zu verursachen.

   

 

Hochwasserführung nach Gewitter

   

 

Hochwasserführung nach Gewitter

   

 

Hochwasserführung nach Gewitter

 2002

 19. März

Bereits in der Nacht zum Teil Regen. Ab 07.45 Uhr leichter Regen, weIcher sich ab 08.00 Uhr verstärkte und anhaltend bis 21.15 Uhr andauerte (30 Liter je m2).

Der Anstieg des Wassers begann bereits am Nachmittag und nahm am Abend bedrohliche Formen an.

Bei der Beatenbergbrücke stieg der Pegel bis zirka 50 cm unter die Brückenunterkante, beim Scheibenstand floss das Wasser auf die Uferwege und beim Neuhaus vermochte das Wasser ganz knapp unter der Brücke durchzufliessen. Gegen Mitternacht wurden die Wehrdienste zur Manorfarm aufgeboten. Der "Luegibodengraben" überführte die Furt und beförderte einen Stein von zirka 12m3 in den Lombach, welcher gesprengt werden musste.

Quelle: Baugeschichte des Lombach, verfasst und zusammengestellt von U. Bettschen, alt Amtsschwellenmeister, Matten

designvermerk_jfc
© Graphik & Design WORLDSOFT - CMS-Website  • Internet: www.jfc-online.ch
Webm@ster:
Franz Christ  • Email: info@jfc-online.ch
Benutzername:
User-Login
Ihr E-Mail